NAMASTE!

Alltag?

Liebe Freunde,

sechs Tage nach dem zweiten großen Erdbeben gelingt es den Nepalesen nur langsam, sich an einen Alltag zu gewöhnen. Ein Alltag, der sich nach der Zerstörung komplett verändert hat. So versuchen viele nach zwei Wochen Leben im Zelt oder unter einer Plane, auf ihren Grundstücken eine Behausung aus Bambus und Plastikplanen zu bauen.

 

Auf allen freien Flächen in Kathmandu stehen Zelte, die Wohlhabenden unter ihnen haben ihr Auto neben ihre  Unterkunft gestellt und mit ihren geretteten Dingen gefüllt. Die Regierung hat beschlossen, bis Ende des Monats die Schulen geschlossen zu halten. So spielen die Kinder zwischen den Zelten, neben den Müllhaufen und auf der Strasse. 

 

Die Not ist groß. So gibt es zwar Dörfer, die komplett zerstört sind,die aber eine saubere Quelle mit Trinkwasser haben. In anderen Gegenden fehlt es an Nahrung und im Kathmandutal an Trinkwasser.

 

Gestern haben wir eine Zeltstadt in der Nähe von Bodnath besucht. Uns wurde von Taniya, einer nepalesischen Studentin, die dort als Volontärin arbeitet, erzählt, daß dort über 1000 Menschen leben. 

Durch eine Hilfsorganisation ist ein grosser Wassertank mit aufbereitetem Wasser aufgestellt worden. Doch das Wasser ist stark chemisch behandelt, dass die Bewohner lieber zur nächsten Wasserstelle gehen und stundenlanges Warten in Kauf nehmen.

Spricht man in diesen Tagen mit Händlern, Freunden und Taxifahrern, so wünscht man sich neben dem Namaste zum Abschied immer: Have a safe day! Hab einen sicheren Tag!

Seit gestern lassen die Aftershocks nach. Einige Läden öffnen, Wäsche wird vor den Häusern gewaschen, der Schreiner nebenan sägt ind hobelt. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und man hofft auf einen guten Tag.

Und doch ist der Willen das Land aufzubauen bei vielen groß..

Nepalesen, die im Ausland leben, kommen in ihr Land, um dort gemeinsam mi ihrer Familie Bambushäuser für den Monsun zu bauen, in entlegene Dörfer zu wandern, um dort Reis und Linsen zu verteilen. über eine Millionen Einwohner habenKathmandu verlassen und helfen ihren Verwandten beim Aufbau der Häuser.

 

Unsere Aufgabe

In den letzten Tagen hatten wir viele Gespräche mit unserem nepalesischen Team. Dabei ging es vor allem um unsere nächsten Aufgaben. 

Derzeit organisieren wir 2 Healthcamps pro Woche, an den freien Tagen unseres Ärzteteams.

Dank unserer guten Zusammenarbeit mit action medeor erhalten wir in Zukunft alle benötigten Medikamente für die Healthcamps.

 

Nach der akuten Hilfe in den Dörfern werden wir uns auf ein Healthcamp pro Woche konzentrieren.

 

Dabei werden wir uns auf eine Anzahl von 4 Dörfern beschränken, um eine langfristige und konstante medizinische Hilfe anzubieten.

Diese medizinische Hilfe in den Dörfern soll durch ein Aufbauprogramm erweitert werden. Es müssen Notunterkünfte für den Mosun gebaut werden, beschädigte bauten saniert und zerstörte Häuser abgerissen werden.

 

Zusätzlich möchten wir die ausgewählten Dörfer mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser unterstützen.

 

Für das Kinderheim sind wir nun auf der Suche nach einem einstöckigen Haus in der nächsten Umgebung von Nayabasti, dem Wohnviertel von Savithri. Auch Grundstücke schauen wir uns an, mit der Option ein Heim für zunächst 15 Kinder zu bauen.


 

Danke für Eure Hilfe

Ganesh Nepalhilfe e.V.

IBAN:DE04440501990091029510

BIC: DORTDE33XXX

Verwendungszweck: Erdbeben, Name, Adresse

Die Adresse ist wichtig, damit wir Euch die Spendenbescheingungen zustellen können.

 

Bitte leitet unsere Newsletter weiter, erzählt von unserer Arbeit, oder besucht uns auf facebook: www.facebook.com/ganeshnepalhilfe

 

Nepal braucht all unsere Hilfe!

 

Danyaabaad


 

Have a safe day and Namaste!

wünschen Euch Dori und Thomas und das Team aus Kathmandu