Namaste

Wie geht es Nepal?

ist die Zerstörung noch so groß?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen, die uns begegnen, immer noch.

Reist man durch Kathmandu, so sind die Folgen der Erdbeben schwer zu erkennen. Die Schäden wurden entweder behoben oder einfach verputzt, so dass die Risse im Mauerwerk nicht zu sehen sind. Viele Menschen sind wieder in ihren Wohnungen und Häuser zurückgezogen, auch wenn man nicht weiß, ob das Haus auch tatsächlich stabil ist.

Erst wenn man in die Königsstädte Bhaktapur oder Patan fährt. sieht man das Ausmaß der Katastrophe des letzten Jahres.

Und kommt man in die Dörfer außerhalb des Kathmandutales, hat man das Gefühl, die Zeit sei vor einem Jahr stehengeblieben. Zerstörte Häuser, Ruinen, die inzwischen durch den Monsun vermoost und mit Schlingpflanzen bewachsen sind. Menschen, die immer noch in Notbehausungen aus Plastikplanen, Wellblechen und Bambusstangen überleben müssen.

Und wieder hat der Monsun in diesem Jahr in Nepal große Schäden angerichtet.

Die vielen Erdbeben hatten im letzten Jahr die Erde und das Gestein aufgelockert, so dass es dieses Jahr zu Hunderten von Erdrutschen gekommen ist. Auch rissen die Wassermassen ganze Dörfer mit sich.

Und die Beben hören nicht auf. Bei unserem Besuch im September spürten wir ein Erdbeben der Stärke 5.5 und erst am 28. November bebte die Erde wieder.

  



 
 

Die Arbeit nach dem Erdbeben

Weiterhin sind wir mit unserem nepalesischen Team aus dem Partnerverein Ganesh New Life Center in dem Wiederaufbau aktiv. Dabei geht es uns um die Weiterführung der Hilfe, die wir vor einem Jahr begonnen haben:

- Unterstützung von inzwischen 22 Familien des Dorfes Khokana mit Lebensmitteln

- Durchführung von Gesundheitscamps in Lamagaon und Kopan

Zusätzlich haben wir den Wiederaufbau der Panchakanya Schule in Belkot mit 5.000 Euro und eine Tageseinrichtung für Menschen mit Behinderung in Changu Narayan mit 3.000 Euro unterstützt.

Im Herbst haben wir das Dorf Kowdol in Budhanilkanta mit dem Kauf einer Ziegelmaschine unterstützt. Die Ziegelmaschine wird manuell bedient, kommt also ohne Strom aus und kann nach einem einfachen Lehrgang von den Dorfbewohnern selbstbedient werden. Dabei besteht das Gemisch aus der im Dorf vorkommenden Erde und etwa 10%-15% Zement. Bis zu 500 Ziegel können täglich gepresst werden. Da das Dorf bereits über den Verein Kinderhilfe Nepal e.V. schon eine Ziegelmaschine erhalten hat, können sogar die doppelte Menge an Ziegel hergestellt werden. Uns hat die in Thailand entwickelte Maschine bei einer Vorführung sehr überzeugt und wir freuen uns, den Dorfbewohnern von Kowdol beim Wiederaufbau ihrer Häuser helfen zu können.

  



 
 

Wir stellen vor: Barsha Bista, Vorstandvorsitzende des nepalesischen Partnervereins

Ich bin Dr. Barsha Bista, derzeit Vorstandsvorsitzende des Vereins Ganesh New Life Center in Nepal. Ich wurde in Lalitpur, im Süden des Kathmandutales geboren, wuchs dort auf und ging dort ebenfalls zur Schule.

Ich würde mich selbst eine Träumerin nennen, eines Traums, etwas anders zu machen, etwas Größeres und Wertvolles. Durch die Ermutigung meines Vaters ging ich nach China, um dort Medizin zu studieren.

Ich bin die erste in meiner Familie, die Medizin studiert hat und darauf bin ich sehr stolz.

Während meiner Zeit in China an der Three Gorges Universität (Drei Schluchten Universität) in Yichang, traf ich wunderbare Menschen, die inzwischen mit mir Mitglieder des Vereins Ganesh New Life Center sind. So spiegelt Ganesh New Life Center unsere Freundschaft und enge Verbundenheit wider.

Seit der Gründung bin ich dem Verein verbunden. Zunächst als Mitglied, dann als Vorstandsmitglied und nun als 1. Vorsitzende. Ich danke allen unseres Vereinsfür das mir gegebene Vertrauen.

Neben der Fürsorge für unsere Kinder im Kinderheim von Ganesh organisieren wir noch vieles mehr. Da die Mitglieder unseres vereins hauptsächlcih im medzinischen Sektor arbeiten, organisieren wir seit den Erdbeben Gesundheitscamps, Verteilung von Nahrung und Baumaterial in den vom Erdbeben betroffenen Gegenden.

Dies hat viel Not uns Leid der Menschen lindern können.

Die Arbeit von Ganesh New Life Center ist noch ganz am Anfang und ich sehe die Entwicklung von Jahr zu Jahr. Genau dies ist unser Traum und der des deutschen Vereins.

Aber es ist noch ein langer Weg. Wir haben immer noch kein eigenes Haus und die Zahl der von uns aufgenommenen Kinder steigt weiter. UNser Traum ist es, den Kindern ein eigenes Haus mit Spielplatz, eine kleine Klinik mit guter physiotherapeutischer Unterstützung und eine Schule zur allgemeinen und beruflichen Bildung zu schaffen und zu bauen.

Die Unterstützung von allen mitfühlenden Menschen in Deutschland und das bezaubernde Lächeln der Kinder ermutigt uns jeden Moment unseren Traum weiter zu verfolgen: Unseren Kindern ein zweites Zuhause zu geben...a home away from home...

  



 
 

Unsere Idee, unsere Zukunft

Das Thema Rehabilitation war auch Bestandteil unserer letzten Mitgliederversammlung, in der wir die große Vision Kinderheim und Rehabilitationszentrum formuliert haben: Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein Zentrum aufzubauen, in dem wir Kinder und Jugendliche mit Behinderungen unterstützen, selbständiger zu werden. Durch Physiotherapie und Übungen gemäß ihren individuellen Beeinträchtigungen in einer warmen und familiären Atmosphäre!

In diesem Zentrum sollen auch Frauen und Männer in der Pflege von Menschen mit Behinderungen ausgebildet werden. Ein Berufszweig, den es bisher in Nepal noch nicht gibt!

Wir hoffen, so noch mehr Kinder und Familien unterstützen zu können und freuen uns auf die große Aufgabe die vor uns liegt!

  


 
 

Danke Dhanyabaad!

Dankt Euch für Eure Spende!

 

Ganesh Nepalhilfe e.V.

IBAN:DE04 4405 0199 0091 0295 10

BIC: DORTDE33XXX

Verwendungszweck: Spende, Name, Adresse

 

Die Adresse ist wichtig, damit wir Euch die Spendenbescheingungen zustellen können.

Bitte leitet unsere Newsletter weiter, erzählt von unserer Arbeit oder besucht uns auf facebook.

www.facebook.com/ganeshnepalhilfe

  
 
 

Danke

Liebe Freunde,

wir danken Euch für Eure Unterstützung in diesem intensiven Jahr für Nepal

Ihr habt uns bei unseren Reisen und unserer Arbeit in diesem Jahr begleitet.

Mit Euren Wünschen und Gedanken und Eurer Spende gebt Ihr uns die Möglichkeit, den Menschen in Nepal zu helfen.

 

Wir wünschen Euch ein gutes neues Jahr!

Dori und Thomas Grosspietsch-Rindle, Christa Würth und Till Redenz

Savithri Chettri, Barsha Bista, Sunita Chettri, Jiwan Chettri, Rajan Shah und Jiten Chettri